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Rezensionen zu ...
"Nicht eingebracht, nicht wild erfühlt" (ANDEG 01)
"Waltzing Guitar" (ANDEG 03)
"Umwege" (ANDEG 04)
"Muse - Musette" (ANDEG 05)
"Farewell" (ANDEG 06)
"The Best of Andeg 1-6" (ANDEG 07)


"Nicht eingebracht, nicht wild erfühlt" (ANDEG 01)
"...das erste Album dieser Saiten-Gitarristin der Superlative geriet zum Leckerbissen für Gitarren-Feinschmecker...
Musik: sehr gut; Klang: gut."
('HiFi-Vision', 9/1986)

"...ihre Technik ist die der klassischen Konzertgitarre - und Annette Degenhardt beherrscht sie perfekt mit einer klaren und kräftigen Tongebung und deutlichem Differenzierungsvermögen. Aber die Kompositionen stammen alle von der jungen Mainzerin. Sie verraten eine gründliche Kenntnis der klassischen Literatur..."
('Frankfurter Rundschau' vom 30./31.08.1986)

"...Erstaunlich, über welche stilistische Bandbreite diese Gitarristin verfügt..."
('Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt' vom 30.11.1986)

"...Spielerisch werden die Traditionen der Gitarre kombiniert - mal klingt die spanische Gitarre durch. Doch es ist müßig, die vielfältigen Einflüsse auseinanderzudividieren, denn ihre Musik ist eigenständig und neu - Gitarrenmusik von lyrischer Schönheit."
('Göttinger Tageblatt' vom 23./24.08.1986)

"...Hier ist eine Vollblutmusikerin mit exzellenter Technik, glasklarem Ton und zupackender Interpretation am Werk! An dem Biß, mit dem sie an die Stücke (ausschließlich Eigenkompositionen) herangeht, könnte sich mancher ihrer männlichen Kollegen ein Beispiel nehmen. Auch zahlreiche Komponisten dieser Sparte können wohl nur neidvoll auf die mit leichter Hand servierten melodischen, harmonischen Finessen blicken...
Ihre Art, wie sie an die Musik herangeht, ist hochprofessionell...
Erstklassige handwerkliche Fähigkeiten sind selbstverständliche Voraussetzung. Man höre sich z. B. das atemberaubende "Straße der Zikaden" an!..."
('Zupfmusik Magazin', 4/1995)

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"Waltzing Guitar" (ANDEG 03)
"...Nun hat sie eine CD vorgelegt, auf der sie, unberührt vom herrschenden Radioprinzip der flotten Abwechslung, stur zwölf selbstkomponierte Walzer interpretiert. Sie stehen ganz in der Tradition der klassischen Gitarrenliteratur... Daß in den Titeln die Namen Chopin und Atahualpa Yupanqui vorkommen, kennzeichnet die Spannweite der Einflüsse, denen sich die Kompositionen und Spielweise verdanken."
('Basler Zeitung' vom 20.05.1995)

"Daß das jemand noch tut: zwölf Walzer für die Gitarre zu komponieren, ganz in traditioneller Manier, einen jeden mit einem Anfang und (meist) einem Ende, nach den Regeln der klassischen Harmonielehre und mit Melodien, die man mitsingen könnte, jedes Stück mit eigenem Ausdruck. Man muß es nur tun!
So wie Annette Degenhardt mit ihrer "Waltzing Guitar" genannten CD... Es ist eine unverschämt klangselige, wunderbarerweise sogar zum Tanzen zu gebrauchende, sowohl freundliche als auch handfeste Musik... Und sie wird ... mit distinguiertem Elan gespielt von der Komponistin, die eine gute Gitarristin ist."
('DIE ZEIT' vom 13.10.1995)

"Her latest release comprises of 12 waltzes for the guitar. Recorded in her attic flat it radiates a touching intimacy and informality. The waltzes with its virtuoso playing offer perfect "time out" music. A mistress of the fretboard, Annette Degenhardt's muse is a potent one. A genius of her chosen art."
('Rock 'n' Reel', 6/1995)

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"Umwege" (ANDEG 04)
"Musik aus Deutschland: Eine der ambitioniertesten Konzertgitarristinnen im Lande, Annette Degenhardt, hat eine zweite CD mit eigenen Walzern vorgelegt und damit erneut bewiesen, daß sie nicht nur ihr Instrument virtuos beherrscht, sondern auch eine bemerkenswerte Komponistin ist, die das Repertoire kleiner Stücke für ebendieses Instrument fruchtbar erweitert. Die lakonischen Titel rufen Assoziationen ab: "Für mich", "Melancholia" und "Wir packen das schon", die aufeinander folgen, eine private Stimmungsentwicklung, "Mélange" und "Kein Schmarrn" die Heimat des Walzers, Wien, "Wohin denn?", "Umwege", "Kommt wer noch?" und "Das hört nicht auf" die Suche nach Orientierung.
"Hommage à Georges Brassens" und "Farewell to Shanagurraun" schließlich benennen zwei Einflüsse, die die Tochter von Gertrude und die Nichte von Franz Josef Degenhardt geprägt haben."
('Frankfurter Rundschau' vom 12.07.1997)

"...Ihre vierte CD "Umwege" umfaßt 13 Walzer. Stücke mit vertracktem Rhythmus, hinter denen sich der Walzerrhythmus versteckt...
Degenhardts Walzer sind professionell komponiert, aber nicht kühl durchdacht; sie sind musikantisch beseelt. Daß Degenhardts Technik höchsten Anforderungen genügt, versteht sich von selbst...
Annette Degenhardts "Umwege" gehören zu den mit Saiten gezäunten Pfaden, die man gern betritt."
('Nordbayerischer Kurier' vom 07.07.1997)

"...Annette Degenhardts Kompositionen sind nicht eingängig, nicht schön, nicht sentimental. Eher eigenwillig, rauh, unbrav. Und so spielt sie auch. Man hört das Anreißen der Saite, die schleifende Hand, die Verzögerung der Griffe. Aber darum wirkt dieses Spiel auch so unverstellt, so leibhaftig, bringt das Kühne, Selbstbewußte dieser Musik erst zur Geltung. Ein ganz eigener Zauber geht von ihr aus... Immer ist in diesen instrumentalen Balladen etwas von Tanz, Lied, Folklore dabei, musikantisch verwandelt. Auch immer noch etwas von Andalusien."
('Wiesbadener Kurier' vom 26./27.04.1997)

"Annette Degenhardt's fourth album "Umwege" continues her odyssey of original music for the guitar. Here the folk, classical, Elizabethan, flamenco and celtic influences all combine to form a uniquely personal muse...
A guitarist of considerable skill and dexterity, Annette's gift is to bring the various influences together and make a style of music that is universal, yet deeply intimate and highly personal... "Umwege" is a treat for the ears."
('Rock 'n' Reel', 5/1997)

"The guitar's ongoing quest for classical legitimacy has inclined players to follow the divisions of labor that prevail in classical music today: Composers write, players interpret. But Germany's Annette Degenhardt is a welcome throwback to the days when virtuoso players - Sor, Tárrega, Barrios specialized in their own compositions... "Umwege" consists entirely of original pieces in 3/4 distinguished by ingenious harmonies and witty rhythms..."
('Guitar Player', August 1997)

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"Muse - Musette" (ANDEG 05)
"Ihr virtuoses Spiel drängt sich nicht auf, ihre Einfälle gehen ins Ohr, ohne platt zu sein: Annette Degenhardt schlägt ihre Gitarre so selbstverständlich und selbstbewußt, als hätte es nie eine Folklore-Welle oder einen Flamencoboom gegeben. Da schwingen klassische Traditionen ebenso mit wie die Erfahrungen der Liedermacher...
Wie in ihren früheren CDs (die musischen Musette-Klänge sind ihre fünfte) hat sie Spaß an poetischen Titeln und Anspielungen. "Am Sommer vorbei" oder "Am Herzschlag entlang", "Im ersten Morgenrot", "Georges Brassens in Wien". Aus wiegendem Walzertakt kann sie Atmosphäre zaubern. Sie mischt verhangene Ironie mit ein, setzt Titel wie "Bestimmt nicht oder doch?", "Die ersten Schritte", "Gegenläufig" in sinnliche Bewegung um. Mit Melodieschwüngen und harmonischen Sprüngen lockt sie in träumerische Fernen. Mal singt sie locker mit, ohne Worte, "Hee Hoo", "Ladap", mal spielt sie auch Flöte oder Perkussion, alles im Alleingang, selbstkomponiert, und die Technik besorgt sie ebenfalls. Auch ihre Aufnahmen vertreibt sie selbst (übrigens auch die Noten, mit Fingersätzen zum Nachspielen)..."
('Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt' vom 13.11.1998)

"Mainz born guitarist Annette Degenhardt has proven herself a unique if unsung contemporary guitar stylist. "Muse - Musette", her fifth solo album concentrates on the music of the Musette, itself a form of French waltz tune. Her original pieces are strong and immediately identifiable with her distinctive playing style well in evidence on "Atemlos".
This time she uses other instrumentation including recorder, percussion and vocals. Her voice is used as another instrument on "Hee Hoo" adding a sweet sensuous attraction. The musette is not the sole inspiration as "Bestimmt nicht oder doch?" illustrates with a hint of melodic contemporary jazz type picking. Her classical roots have been mixed with dashes of folk, jazz, World Music and Celtic influences to create a style rich in subtlety. Annette Degenhardt is up there with the Janschs, Renbourns, Segovias of this world. "Muse - Musette" proves that conclusively."
('Rock 'n' Reel', 09/1998)

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"Farewell" (ANDEG 06)
"Poetin der klassischen Gitarre .........
...Längst ist diese Vollblutmusikerin keine Unbekannte mehr, sondern eine Art "Musikinstitution". Sie unterrichtet, komponiert, konzertiert, nimmt ihre Musik im eigenen kleinen Studio auf und vertreibt ihre CDs und Notenbücher unter ihrem Label ANDEG. Und das alles mit ungeheurer Schaffenslust, Disziplin und ständigem Bemühen um jeweilige Perfektion.... Fünf CDs hat Annette Degenhardt seit 1986 zwischen Konzerttourneen im In- und Ausland herausgebracht. Nun legt sie Nummer sechs - ihre neue vor: "Farewell - Lebe wohl" mit elf Eigenkompositionen für Gitarre solo und einer für Tenorflötensolo...
Von Fantasie geprägt sind ihre poetischen Titel. Bei neun der kleinen Konzertstücke im Dreivierteltakt hat sie sich von sechs verschiedenen Ländern inspirieren lassen und versetzt den Zuhörer zum Beispiel durch eine Jig "No Midges Today" nach Irland, durch eine Musette "Unermüdlich leicht" nach Frankreich ... Lockend im Viervierteltakt klingt "Come on", ein Folk-Picking.
Alle diese musikalischen Miniatur-Erzählungen, die professionell komponiert und untheatralisch, ohne Eitelkeit direkt aus dem Herzen kommen, trägt sie mit bewundernswerter spieltechnischer Fertigkeit vor. Mit ihrer sechsten CD "Farewell" bietet Annette Degenhardt Neues, bleibt aber dabei sich und ihrer eigenen künstlerischen Richtung treu..., begeistert sich für gute E- und U-Musik aus verschiedenen Regionen und Zeiten und läßt sich durch diese Eindrücke als Poetin der Gitarre zu ihrem unverwechselbaren Stil anregen. Das Cover der Neuerscheinung zeigt eine hingebungsvoll auf der Laute spielende, rot gekleidete Dame - unverkennbar mit dem Pinsel gezaubert von Gertrude Degenhardt."
('Nordbayerischer Kurier' vom 27.04.2001)

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"The Best of Andeg 1-6" (ANDEG 07)
"Reise mit Gitarrenklängen - Annette Degenhardt spielt Eigenkompositionen
...Mit einem ihrer ersten eigenkomponierten Titel "Nicht eingebracht, nicht wild erfühlt" eröffnete sie im voll besetzten Gonsenheimer Rathaussaal ihr Konzert.
Mit Stücken ihrer neuen CD "The Best of Andeg 1-6" (ANDEG 07) zeigte Annette Degenhardt einen Querschnitt ihres kompositorischen Schaffens. Neben "Wehmut in d-moll"... begeisterte sie mit einer vielfältigen Mischung ihrer Arbeit. Für den Walzer "Dagegen" erhielt die Komponistin sogar Standing Ovations des Publikums..."
('Mainzer Allgemeine Zeitung' vom 26.11.2001)

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